Wappen der Gemeinde Sieggraben

Gemeinde Sieggraben


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Christbaumverein Sieggraben

Obmann: Karl Bauer
Mobil: 0699 / 11 55 05 35



Pressegespräch zum Beginn des Christbaumverkaufes

In der Christbaumkultur von Willibald Schuh sen. und Karl Bauer fand zum Beginn des Christbaumverkaufes ein Pressegespräch statt.

Bild: Vizebgm. Ing. Andreas Gradwohl, Landesobmann-Stv. Karl Bauer, Landesobmann Sascha Sommer, Bgm. Vinzenz Jobst, Landesrätin Verena Dunst und Landwirtschaftskammer Präsident Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger

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Sieggrabens Christbäume sind auch bei prominenten Persönlichkeiten gefragt.

Bild 1:
Landeshauptmannstellvertreter holte sich am 1. Adventsonntag, 1. Dezember 2013, mit seiner Familie vom Christbaumproduzenten Hans Fürsatz 2 Christbäume

Bild 2:
LHStv. Mag. Franz Steindl suchte sich mit seiner Gattin im Dezember 2012 einen Christbaum bei Produzentenfamilie Willibald Schuh aus.

Landeshauptmannstellvertreter holte sich am 1. Adventsonntag, 1. Dezember 2013, mit seiner Familie vom Christbaumproduzenten Hans Fürsatz 2 Christbäume
LHStv. Mag. Franz Steindl suchte sich mit seiner Gattin im Dezember 2012 einen Christbaum bei Produzentenfamilie Willibald Schuh aus.


Sieggraben, 1. Christbaumgemeinde Österreichs

Mehr als 10 Christbaumproduzenten können angeführt werden.

In Sieggraben können mehr als 10 Christbaumproduzenten angeführt werden. Selbstverständlich gibt es da und dort einen Produzenten, der größer ist als alle Sieggrabener zusammen, doch die Anzahl spricht klar für Sieggraben und dies österreichweit.

Von Altbürgermeister Willibald Schuh wurde ein Christbaumverein gegründet, der sich zum Ziel gesetzt hat, nur heimische und Qualitätsware auf den Markt zu bringen. Dies geschah vor 20 Jahren. Inzwischen sind Vereinigungen von Christbaumproduzenten landesweit gegründet worden. Im Burgenland war Willibald Schuh der Gründungsobmann. Heute bestehen in beinahe allen Bundesländern solche Zusammenschlüsse.

In Sieggraben wurden außerdem Flächen für Versuchskulturen bereitgestellt, welche im Zuge von immer wieder stattfindenden Tagungen besichtigt werden.

Werbung für die Christbaumwirtschaft in Sieggraben und fürs ganze Land wird seit vielen Jahren durch den derzeitigen Bürgermeister Vinzenz Jobst in hohem Masse effizient betrieben. Durch die persönliche Freundschaft zum Bundespräsidenten Dr. Thomas Klestil wurden durch 12 Jahre hindurch Weihnachtstannen in die Hofburg geliefert und von 2002 bis 2012 überbrachte die Gemeinde Sieggraben Christbäume in das Caritas-Behindertenheim “Am Himmel” in Wien, wo den von der Natur benachteiligten Jugendlichen eine kleine Advent- und Weihnachtsfreude bereitet worden ist.

Seit 19 Jahren gibt es einen “Aufkleber” in Verbindung mit dem Sieggrabener Wappen, auf welchen 3 Tannen auf die Waldwirtschaft aber auch auf die Sieggrabener Christbäume hinweisen.

Österreichweit betrachtet:

Ein Weihnachten ohne Christbaum ist undenkbar geworden. Jährlich werden an die 2,2 Millionen Christbäume aufgestellt. Erst 1813 schmückten in Wien und Graz Menschen das erste mal Bäume mit Kerzen. Was Kinderaugen glänzen lässt, stammt großteils aus Österreich. 80% der verkauften Christbäume werden in Österreich gesetzt und geschlägert. 80% davon werden auf eigenen Plantagen gezogen, der Rest wird aus Wäldern entnommen. Davon wiederum stammt die hälfte aus Niederösterreich. 350 000 Bäume werden zusätzlich importiert. Sie stammen vor allem aus Dänemark und Norddeutschland. Der beliebteste Weihnachtsbaum ist die Nordmannstanne. Häufig zu finden sind auch die Wald- und Blaufichten sowie Weiß- und Silbertanne. Nur 2% der Österreicher feiern lieber unterm Plastikbaum. Das Alter eines durchschnittlichen Weihnachtsbaumes beträgt 15 Jahre. 2000 ha Wald werden jährlich vor Weihnachten abgeholzt – aber gleich wieder neu gepflanzt.

Geschichte:

Der Christbaum, wie wir ihn kennen, ist noch keine 400 Jahre alt. Er war eine Erfindung des protestantischen deutschen Adels und stellte das Gegenstück zur katholischen Weihnachtskrippe dar. 1605 wurden in Strassburg kleine Bäume mit Äpfel, aber noch ohne Kerzen geschmückt. Man nannte sie “Gabenbäume” oder “Bescherbäume”. Der erste kerzengeschmückte Tannenbaum stand 1611 in Schlesien im Schloss der Herzogin Dorothea Sybille. Vom deutschen Adel fand der Brauch Anfang des 19. Jahrhunderts langsam in die biedermeierliche Familie der österreichischen Städte. Eine besondere Rolle dabei fiel Prinzessin Henriette von Nassau Weilburg zu. Am Weihnachtsabend 1816 schmückte die Gemahlin von Erzherzog Karl, einem alten Brauch ihrer Heimat folgend, einen Christbaum mit zwölf Kerzen, für jeden Monat eine. Der Siegeszug des Weihnachtsbaumes war nun nicht mehr aufzuhalten – und Prinzessin Henriette im Volksmund bald die “Christkindlbringerin”. In Kärnten wurde der Christbaum übrigens lange Zeit – meist aus Platzmangel – an der Decke hängend angebracht.





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Quelle: www.sieggraben.at © Gemeindeamt Sieggraben Obere Hauptstraße 8, A 7223 Sieggraben, Telefon: 02621/2200