Wappen der Gemeinde Sieggraben

Gemeinde Sieggraben


Obere Hauptstraße 8, A 7223 Sieggraben
Telefon: 02621/2200


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Bio Fernwärme Sieggraben Gen.m.b.H.


Am 30. Juni 2014 wurde von der Bio Fernwärme Sieggraben eine Mitgliederversammlung inklusive Neuwahlen abgehalten, wo es zu folgenden Änderungen in der Führung gekommen ist:


Obmann Anton Taschner
Wolfgrabenweg 8
7223 Sieggraben
Tel.: 0664 / 32 30 734







Obmann-Stv.: Ing. Hermann Fischer

Geschäftsführer: Dir. Johann Novak

Vorstand: Obmann Anton Taschner, Obmann-Stv. Ing. Hermann Fischer, GV Ing. David Kovacs, Gerhard Taschner, Johann Plank, Matthias Taschner, Alexander Taschner

Aufsichtsrat: DI Dr. Manfred Schrödl, DI Werner Giefing, Eva Holzinger, Bgm. Vinzenz Jobst

Sieggrabener Wappen für Obmann Anton Taschner

Anlässlich der Geburtstagsfeier (50 Jahre) von Anton Taschner überreichte Bgm. Vinzenz Jobst dem Obmann der Bio Fernwärme Sieggraben aufgrund der Verdienste um die Gemeinde Sieggraben und der Bio Fernwärme das Sieggrabener Wappen.


Sieggrabener Wappen für Anton Taschner


Ministerbesuch in Sieggraben

Am 6. Juli 2013 besuchten Landwirtschafts- und Umweltminister DI Niki Berlakovich und LHStv. Mag. Franz Steindl, der für die Wirtschaft in Burgenland zuständig ist, Sieggraben, wo die Bio Fernwärme und die Fotovoltaikanlage besichtigt wurden.

Willkommen geheißen wurden die Gäste von Bürgermeister Vinzenz Jobst und Fernwärmeobmann Anton Taschner. In den Gesprächen wurden die Fördermöglichkeiten und die künftigen Projekte angesprochen und diskutiert.

Mit einem Lied begrüßt wurden die hohen Gäste von den nebenan am Kinderspielplatz kampierenden Pfadfindern aus Wien, 54 an der Zahl.

Obmann Anton Taschner erklärt dem Minister und dem Landeshauptmannstellvertreter die Fotovoltaikanlage und die Bio Fernwärme.
Bgm. Vinzenz Jobst,  LHStv. Franz Steindl und Bundesminister Niki Berlakovich hatten mit den Pfadfindern viel Spaß.
LHStv. Franz Steindl und Bundesminister Niki Berlakovich mit den Pfadfindern.
Obmann Anton Taschner, Bundesminister DI Niki Berlakovich, LHStv. Mag. Franz Steindl, technischer Mitarbeiter Azzouzi Abderrahim und Bürgermeister  Vinzenz Jobst im Heizhaus der Bio Fernwärme Sieggraben.


Bild 1:
Obmann Anton Taschner erklärt dem Minister und dem Landeshauptmannstellvertreter die Fotovoltaikanlage und die Bio Fernwärme.

Bild 2 und 3:
Bürgermeister Vinzenz Jobst, LHStv. Franz Steindl und Bundesminister Niki Berlakovich hatten mit den Pfadfindern viel Spaß.

Bild 4:
Obmann Anton Taschner, Bundesminister DI Niki Berlakovich, LHStv. Mag. Franz Steindl, technischer Mitarbeiter Azzouzi Abderrahim und Bürgermeister Vinzenz Jobst im Heizhaus der Bio Fernwärme Sieggraben

Wärmepreise 2012

Wärmepreise für Raumheizung und Warmwasserbereitung inklusive Umsatzsteuer per 01.01.2012:

Verbrauch Preis pro kWh
Bis zum Jahresverbrauch von 25.000 Kilowattstunden 6,12 Cent pro kWh
Für den 25.000 kWh übersteigenden Verbrauch pro Jahr 5,42 Cent pro kWh

Grundgebühren:

Fläche Preis pro kWh
Bis zu einer beheizten Fläche von 200 m2 210,70 Euro pro Jahr
Von 201 bis 300 m2 263,40 Euro pro Jahr
Von 301 bis 400 m2 341,90 Euro pro Jahr
Von 401 bis 500 m2 431,80 Euro pro Jahr
Über 500 m2 516,50 Euro pro Jahr

Eröffnung der Fotovoltaikanlage in Sieggraben

Eröffnung der Fotovoltaikanlage beim Heizwerk der Bio Fernwärme Sieggraben durch Landeshauptmannstellvertreter Mag. Franz Steindl am 16.10.2010.

Wir holen die Sonne vom Dach:
Leistung der Anlage 20 Kilowatt Peak (20000 Kilowattstunden im Jahr), 145 m2 Solarpaneele, 88 Module der Firma PVT, 2 modernste Wechselrichter – Firma Fronius, geliefert und montiert von der Firma Kiselka.

Bisher versorgte die Bio Fernwärme Sieggraben rund 180 Häuser mit Fernwärme aus umweltfreundlicher Biomasse. In Zukunft wird auch die Sonne zur Stromerzeugung genutzt.

Hier einige Bilder von der Eröffnungsfeierlichkeit.

Gästen und Funktionären wird die Anlage erklärt
Von links nach rechts: Bgm. Johann Giefing aus Schwarzenbach, Geschäftsführer der Bio Fernwärme Dir. Johann Novak, Obmann Stv. und Gemeindevorstand Dominikus Werfring, Geistl. Rat Pfarrer Dr. Manfred Grandits, LAbg. und Landesgeschäftsführer der ÖVP
Obmann Anton Taschner erklärt dem Landeshauptmannstellvertreter Mag. Franz Steindl die  technischen Feinheiten der Anlage
Der Bürgermeister der Nachbargemeinde Schwarzenbach Johann Giefing und LHStv. Mag. Franz Steindl sind von der Einfachheit der Technik dieser Anlage beeindruckt.
Pfarrer Geist. Rat Dr. Manfred Grandits segnet die Fotovoltaikanlage
Im Computerraum der Bio Fernwärme, Bgm. Vinzenz Jobst, Obmann Anton Taschner, LHStv. Mag. Franz Steindl, Aufsichtsratsobmann der Bio Fernwärme Univ.Prof. Dr. Manfred Schrödl, Obmann Stv. Dominikus Werfring
Landeshauptmannstellvertreter Mag. Steindl mit Aufsichtsratspräsidenten Dr. Schrödl im fachlichem Gespräch


Foto zeigt Fotovoltaikanlage in SieggrabenFoto zeigt Fotovoltaikanlage

Bilder: Seit August 2010 wird Strom über die Fotovoltaikanlage an das Netz der BEWAG geliefert. Die ist zurzeit die größte Anlage in Burgenland. Sieggraben ist in Sachen Umwelt wieder einmal vorne weg.

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Beratung, Planung, Umsetzung
die-energie-optimierer.at

Durch nachhaltige Energieverwendung – Anerkennungspreis für Sieggraben

Am 3. März 2010 wurden im Haus der Erwachsenenbildung in Eisenstadt Anerkennungspreise an Gemeinden übergeben, die die Weichen für eine besonders sinnvolle und nachhaltige Energieverwendung gestellt haben. Mobilitätsideen waren ebenso gefragt, wie deren Umsetzung.

Der Kooperationspartner der Burgenländischen Landesregierung ist die BEWAG, die Urkunden und Preise ausgestellt hat. Landeshauptmannstellvertreter Mag. Franz Steindl überreichte den Vertretern der Gemeinde Sieggraben einen Anerkennungspreis.

10 Jahre Bio Fernwärme Sieggraben – 1998 bis 2008

Die Festveranstaltung fand am 30.08.2008 um 15:30 Uhr statt. Die Begrüßung der Gäste nahm Obmann Anton Taschner vor und legte eine Bilanz über die 10 Jahre vor.

Die Projektgruppe der HAK Mattersburg mit Maria Taschner, Nicole Karner und Corina Wallner führte durch das Programm und hat die Thematik Holz und die Sieggrabener Bio Fernwärme über Power Point den Besuchern vorgestellt.

Bürgermeister Vinzenz Jobst bedankte sich beim Vorstand, Aufsichtsrat, Geschäftsführern und bei allen Helfern, die diese Pionierleistung erbracht haben und wies auf die günstigen Energiepreise für die Abnehmer, auf den großen Umweltbeitrag, sowie damit verbunden auf die Gesundheit der Bevölkerung hin.

Landesrat DI Niki Berlakovich gratulierte in seiner Festansprache den Sieggrabenern im allgemeinen und den Gründern und Betreibern des Heizwerkes im besonderen und stellte die Bio Fernwärme Sieggraben als Vorbild für viele Gemeinden hin.

Foto zeigt Mitglieder des Vorstandes, des Aufsichtsrates und Festredner der Veranstaltung

Foto von links nach rechts:
Obmann Anton Taschner, Landesrat DI Niki Berlakovich, Gemeindevorstand Dominikus Werfring, Mag. Margit Schachinger Professorin der HAK Mattersburg und Leiterin der Projektgruppe, Bürgermeister Vinzenz Jobst und LAbg. Matthias Weghofer



Foto zeigt Vorstand, Aufsichtsrat, Festredner und Moderatoren des Festes

Foto von links nach rechts:
Gemeindevorstand Dominikus Werfring, LAbg. Matthias Weghofer, Landesrat DI Niki Berlakovich, Nicole Karner, Obmann Anton Taschner, Corina Wallner, Direktor der HAK Mattersburg Georg Wajda, Professorin der HAK Mag. Margit Schachinger, Bürgermeister Vinzenz Jobst und Maria Taschner.



Die Bio Fernwärme Sieggraben beging am 30.08.2008 ihr 10 jähriges Bestandsjubiläum.
Zu diesem Zweck wurde eine Festschrift verfasst, die Sie hier herunterladen können.

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Foto zeigt Gebäude der Biofernwärme SieggrabenFoto Obmann Anton Taschner begrüßt Dr. Andreas Khol

Nach Bundespräsident Dr. Thomas Klestil 1999 und 2002 besuchte im März 2006 Nationalratspräsident Dr. Andreas Khol die Bio Fernwärme von Sieggraben.

Obmann GR Anton Taschner begrüßt den Nationalratspräsident und stellt ihm das großartige Fernheizwerk vor.


Technisches Büro: Ing. Koch
Projektleiter: Johann Karausz

Ziel dieses Projektes war eine zeitgemäß und sichere Energieversorgung für Sieggraben durch die verstärkte Nutzung des wichtigsten heimischen regenerativen Energieträgers “Holz”.

Die Biomasseanlage Sieggraben entspricht von ihrer Entstehungsgeschichte, ihrer Konzeption und ihrem Umfeld den ursprünglichen Grundsätzen der zentralen Biomassenutzung.

Der Kessel

Foto vom Kessel der Biofernwärmeanlage

Das Herzstück jeder Heizungsanlage ist der Heizungsofen. Hier kann man sagen, dass man bei der Anschaffung sehr sorgfältig vorgegangen ist.

Es wurde ein technisch ausgereiftes und bewährtes Produkt eines österreichschen Erzeugers angeschafft. Im Jahre 2001 wurde ein zweiter Heizofen aufgestellt.

Das Heizhaus

Das Heizhaus wurde der bestehenden Hanglage angepasst und ist ausgelegt für zwei Holzöfen. Weiters befinden sich darin der Technikraum, ein doppelzügiger Edelstahlkamin und die Rohrleitungsinstallationen mit Netzpumpen. An den Heizraum angeschlossen ist der Hydraulikraum mit den beiden Austragungsbunkern, die in der Größenordnung von 10 × 4 Meter und 7 Meter Höhe befüllt werden.

Von hier aus wird das Hackgut automatisch in den Brennraum befördert. Somit können 280 Kubikmeter Hackgut bis zur nächsten Befüllung verheizt werden. Um eine Stufe höher (3 Meter) befindet sich der Lagerraum mit einer Kapazität von ca. 2.000 Schüttraummeter Hackgut. Diese Menge reicht für eine halbe Heizsaison. Nordseitig besteht eine Schiebetorfront. Somit kann die Halle über die gesamte Länge problemlos befüllt werden. Ein Büroraum mit der Computeranlage wurde neben dem Heizraum errichtet.

Die Dachfront, in Richtung Süden ausgerichtet, wird später einmal zur Gewinnung von Sonnenenergie genützt werden. Die Dachkonstruktion, von Dr. Richard Woschitz geplant, ist in ihrer Holzbauweise sicherlich einzigartig.

Das Hackgut wird mittels Schubstangen aus dem Austragungsbunker zum Hauptförderer gebracht. Von dort wird das Brennmaterial mittels eines Hydraulzylinders in den Kessel eingebracht. Als Besonderheit wurde dem Kessel ein stehender Wärmetauscher vorgesetzt. Diese Anordnung war bisher nur bei größeren Anlagen im Einsatz.

Der stehende Wärmetauscher hat den Vorteil dass sich die Heizflächen nicht mit Russ belegen und damit ein weitaus höherer Wirkungsgrad erzielt wird. Weiters ergeben sich als positiver Nebeneffekt längere Reinigungsintervalle. Der Wärmetauscher musste in der ersten Heizsaison nicht ein einziges Mal gereinigt werden, was natürlich auch erhebliche Personalkosten ersparte.

Rohrnetz und Übergabestation

Die Länge der Haupttrasse beträgt 11.000 Meter und die Hauszuleitungen 1.000 Meter. Derzeit sind 200 Abnehmer an das Fernwärmenetz angeschlossen.
Die Rohrleitungen bestehen aus vorisolierten Stahlrohren mit eingebauten Leckwarnsystem.
Auch wurde ein Kabel zur Datenübertragung mitverlegt.

Ebenso der eingebaute Wärmemengenzähler. Der Wärmezähler ist geeicht und muss alle fünf Jahre nachgeeicht werden. Der Regler lässt sich vom mitgelieferten Raumthermostaten oder direkt am Regler einstellen. Weiters kann die Einstellung auch vom Heizhaus aus oder über ein Notebook mittels Handy von jedem Ort vorgenommen werden.

Die Fernwärme ist ein wesentlicher Teil der Gemeinde-Infrastruktur geworden und hatte gerade im ablaufenden Jahr große Erfolge zu verzeichnen. Das interesse an einem Anschluß hat stark zugenommen. Ein Grund dafür ist zweifellos die Entwicklung der Brennstoffe, weil die Fernwärme Sieggraben seit der Gründung im Preis gleichgeblieben ist.
Das rege Interesse hat zu einer vierten Ausbaustufe geführt, die vom Bund, dem Land und der Europäischen Union gefördert wird. Der Heizstrang wurde in der Oberen Hauptstraße, im Wolfgrabenweg und zum Gartenweg erweitert und neue Kunden wurden entlang dem Hauptstrang angeschlossen.

Der Vorstand hat den Vorschlag von Obmann Anton Taschner angenommen und einen Großtraktor mit Anhänger, sowie einen großen PKW-Anhänger angekauft. Damit besteht die Möglichkeit, anstehende Schlägerungen von überalterten Baumbeständen in Windgürtel, bei Bachufern und anderen Beständen kostengünstig durchzuführen.
Die Heizsaison 2005/2006 war durch die abnorme Witterung geprägt, vor allem gab es eine sehr lange Heizsaison.
Johann Grubitsch hat der Fernwärme dankenswerter Weise seine Temperaturaufzeichnungen überlassen. Im Jänner gab es Frostperioden zwischen 12 und minus 17 Grad, daran schloß sich ein sehr kalter Feber und März an.
Die Jahresverbrauchswerte der Kunden lagen daher durchwegs um 6 Prozent bis 18 Prozent über den Verbrauchswerten des Vorjahres.

Die Sieggrabener sind in hohem Maße von der Bio Fernwärme, der weitaus preisgünstigsten Energieform, überzeugt.

Foto vom Gebäude der Biofernwärme

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Quelle: www.sieggraben.at © Gemeindeamt Sieggraben Obere Hauptstraße 8, A 7223 Sieggraben, Telefon: 02621/2200